Sie ist eine Berühmtheit, die kleine „Hanseatic“. Nicht nur dies: auch das einzige Fünf-Sterne-Expeditionskreuzfahrtschiff der Welt. Ihre Reisen, darunter immer wieder solche mit völlig neuen Zielen in den entlegendsten Winkeln dieser Erde zwischen Arktis und Antarktis, gelten in Kennerkreisen als spektakulär. Die „Entdeckerin mit Stil“, so ihr heimlicher Titel, bietet Luxus und Exklusivität mit einem Schuss Abenteuer. Frei nach dem Motto: klein, aber fein. Das sagte uns über Funk sogar der Wachhabende auf der „Queen Mary 2“, die am 25. Juli 2005 in der Nordsee passiert wurde.
Damit dieser Standard - fern von allem Massentourismus - auch ständig erhalten bleibt, sorgen 125 europäische und internationale Crew-Mitglieder für das Wohl ihrer maximal 184 Köpfe zählenden Gästeschar. An der Spitze steht der Kapitän. Während unserer Reise war das Ulf Wolter. Ihm unterstehen zehn führende Mitarbeiter: Georg David (Chief/Leitender Ingenieur), Jörn Gottschalk (Chief Mate/Erster Offizier), Doris Adler (Hoteldirektorin), Dr. Jörg Reiter (Schiffsarzt), Willi Leitgeb (Küchenchef), Catherine Hayes (Chief Purser), Matthias Mayer (Cruise Director), David Fletcher (Expeditionsleiter), Gerti Schröer (Hostess), Esther Bruns (Ausflugsleiterin).
Ihr gemeinsamer Arbeitsplatz für mehrere Monate ist das – im übrigen pikobello gepflegte - Schiff, das wir Ihnen hier kurz vorstellen möchten.
Steckbrief MS „Hanseatic“
Bauwerft: Finnyards/Rauma Repola (Finnland); Bau-Nummer: 306; Baukosten: 68 Mio. US-Dollar;
Stapellauf: 5.1.1991 ohne Taufe aber mit dem Namen „Society Adventurer“.
Übergabe an den Eigner: 1.3.1993;
Taufe (durch die damalige „Tagesschau“-Chefsprecherin Dagmar Berghoff) und Indienststellung: 23. März 1993; das Schiff wurde vom Auftraggeber Society Expeditions nicht abgenommen und schließlich von Hanseatic Tours gechartert, unter dessen rot-weißen Farben sie bis heute fährt. Dies entspricht dem vertraglich vereinbarten Wunsch des Eigners, einem Hamburger Unternehmer. Vercharterer: Bunny Adventurers; Charterer: Hapag-Lloyd Kreuzfahrten GmbH, Hamburg; Reederei: Hapag-Lloyd Container Lines.
Vermessen ist das unter Bahamas-Flagge fahrende Schiff (Rufzeichen: C6KA9; IMO No: 9000168) mit 8378 BRZ, einer Länge ü.a. von 122,80 m, einer Breite von 18 m, einem maximalen Tiefgang von 4,80 m, einer lichten Höhe von 32,20 m über der Wasserlinie (12 m bis zu den Brückennocks). Crew: 125 Personen (europäisch, international); Passagiere in 94 Kabinen: 184 (maximal). Klassifiziert wurde die „Hanseatic“ vom GL (Germanischer Lloyd) als Passenger Ship 100 A5 E4 MC Aut. Und mit der höchsten Eisklasse für Passagierschiffe: E 4.
Angetrieben wird die „Hanseatic“ von zwei MAK-Mittelschnellläufer-Dieseln des Typs 8 M 435 C mit je 2940 kW oder 4000 PS, deren Leistung auf zwei Propeller von 3 m Durchmesser übertragen werden und für maximal 17 Knoten (bei abgeschaltetem Wellengenerator) sorgen; ein KAMEWA-Bugstrahlruder mit 770 kW garantiert optimales Manövrieren; 2 MAK-Hilfsdiesel 6M 332 leisten je 1200 kW, 2 Wellengeneratoren für die Stromerzeugung bringen je 1300 kVA.
Besonders fortschrittlich sind die Entsorgungsanlagen: Müllverbrennung (mit Rauchgasfilter), Blech- und Glas-Schredder und biologisches Klärsystem.
Bei einer Marschfahrt von 15 kn werden täglich rund 20 Tonnen Treibstoff verbraucht. Die Bunkerkapazität beträgt: 584 mt Schweröl, dazu 50 mt Marine Diesel und 42 mt Gasöl; der Betrieb mit Schweröl ist in der Arktis-Antarktis-Fahrt aus Umweltschutzgründen nicht erlaubt.
Mit 2 Osmose-Systemen und einem Verdampfer können in 24 Stunden 255 Tonnen Frischwasser aus Seewasser erzeugt werden.
Bei Seegang sorgen zwei Blohm & Voss-Stabilisatoren für die Dämpfung der Schiffsbewegungen.
Hochmodern ist auch die nautische Ausstattung: von 2 Radargeräten über Satelliten-Navigator bis hin zur GMDSS-Radio-Station.
Rettungsmittel sind reichlich vorhanden: 4 Barkassen für je 80 Personen, 2 Watercraft-Rettungsboote für je sechs Personen, 4 aufblasbare Rettungsflöße für je 25 Personen
, 14 Zodiac-Schlauchboote (werden überwiegend für Anlandungen genutzt).
An öffentlichen Räumen bietet das Schiff: 1 Observation-Lounge (176 qm, 100 Plätze) mit Panoramablick, Pianobar und Bibliothek (ca. 500 Bücher, davon 90 % deutsche und 10 % engliche Titel vom Krimi bis zum Bildband); 1 Explorer-Lounge mit Bar (315 qm, 186 Plätze), wo die Bordkapelle spielt und das Unterhaltungsprogramm stattfindet; 1 Columbus-Lounge für Frühstücks- und Mittagsbüffet sowie das abendliche Ethno-Restaurant mit landestypischen Spezialitäten (135 qm, 74 Plätze); Marco Polo-Restaurant (330 qm, 186 Plätze, eine Sitzung); 1 Darwin Hall mit Vortragsraum und Kino (142 qm, 171 Plätze); 1 Swimming Pool (35 qm), der täglich mit frischem, geheizten (bis 28 Grad) Seewasser gefüllt wird; 1 Fitnessraum (6 Geräte zum Rudern (2), Fahrradfahren (2), Steppen (1), Laufen (1); 1 Whirlpool, 1 Solarium, 1 Sauna, 1 Friseursalon, 1 Hospital, 1 Boutique, 1 Sonnendeck mit Poolbar, 1 Wäscherei, 1 Fotolabor.
Zwischendurch – so viel Zeit muss sein! - ein historischer Exkurs -, denn unsere „Hanseatic“ hat schon drei Namens-Vorgängerinnen gehabt. Die vierte zählt wegen ihres Zusatzes nicht ganz.
Erinnert wird damit an hanseatische Tradition, abgeleitet von der englischen Bezeichnung für die „Freie und Hansestadt Hamburg“ („The Free and Hanseatic City of Hamburg“). Als Erkennungslogo wurde eine abgewandelte Form des Malteserlogos gewählt (auch als Schornsteinmarke).
Die erste „Hanseatic“ wurde als „Empress of Japan“ im Jahre 1930 in Schottland gebaut. 1958 wurde das Schiff als „Empress of Scotland“ von der neu gegründeten Hamburg-Amerika-Linie gekauft, anschließend umgebaut und bis 1966 unter dem Namen „Hanseatic“ eingesetzt. Die Vermessung betrug 30.000 BRT bei einer Passagierkapazität von 1285 Personen. Die „Hanseatic“ brannte am 7.09.1966 in New York aus und musste abgewrackt werden.
Die zweite „Hanseatic“ lief im Jahre 1964 für die israelische ZIM-Line als „Shalom“ in Frankreich von Stapel und fuhr von 1967 bis 1973 unter der Flagge der Deutschen Atlantik Linie (DAL). Sie konnte 840 Passagiere befördern und war mit 25.000 BRT vermessen. Im Jahre 1973 wurde das Schiff verkauft und bei verschiedenen Reederein zunächst unter dem Namen „Doric“, später als „Royal Odyssey“ und „Regent Sun“ eingesetzt. Sie ist nicht mehr in Fahrt.
Die dritte „Hanseatic“ wurde 1969 bei der Deutschen Werft in Hamburg für die DAL gebaut und fuhr zunächst unter dem Namen „Hamburg“. Nach dem Verkauf der zweiten „Hanseatic“ übernahm das Schiff von 1973 bis 1974 diesen Traditionsnamen und wurde nach dem Konkurs der DAL an eine sowjetische Reederei verkauft. Sie betreibt es bis heute unter dem Namen „Maxim Gorki“ (Phoenix Reisen), ist mit 25.000 BRZ vermessen und kann 700 Passagiere befördern.
Das vierte Schiff, mit vollständigem Namen „HANSEATIC Renaissance“, ging am 24.03.1991 für Hanseatic Tours auf Jungfernreise in Monte Carlo. Bis Ende 1992 gehörte das mit 5000 BRZ vermessene Schiff als Flaggschiff zur Flotte. Es konnte maximal 114 Passagiere befördern.
Wohnen an Bord
Das kann man sehr bequem haben in den vom Hamburger Innenarchitekten Wilfried Koehnemann eingerichteten Schiff. Vom Brückendeck über das Explorer-, Marco Polo- zum Amundsen-Deck (Darwin Hall und Hospital liegen auf dem untersten, dem Darwin-Deck). Sie sind vorn und in der Mitte durch zwei Fahrstühle verbunden.
Die 88 Außenkabinen (alle 22 qm) sind mit 176 Betten ausgestattet, 32 davon mit zwei zusammenstehenden Betten.
Zwei Kabinen (321, 322) sind behindertengerecht ausgestattet. Eine Begleitperson muss mitreisen, die alleinverantwortlich für jegliche Unterstützung zuständig ist. Ein eigener Rollstuhl im Standardmaß muss mitgebracht werden, denn die bordeigenen Geräte stehen nur in Notfällen zur Verfügung. Das Ausbooten mit Zodiacs kann unter Umständen unmöglich sein. In den Kabinen 203 – 212 stehen Zusatzbetten.
Vier Suiten (je 2 Betten) sind 44 qm groß.
Das Maß der Betten: 200 x 90 cm, Bettwäsche und Handtücher aus Baumwolle, Überdecke aus Baumwollstepp. Für störungsfreien Schlaf ist gesorgt, da die Kabinen bestens schallisoliert sind. Auf dem Amundsen-Deck kann man in einer Backbord-Kabine allerdings manchmal minutenlang die Pumpe des Treibstoff-Tagestanks hören, die zwei Decks tiefer im Maschinenraum losrasselt. Im Rahmen der diesjährigen Werftarbeiten soll dieses bekannte Problem jedoch behoben werden.
Alle Kabinen und Suiten bieten einen durch nichts getrennten Wohn- und einen Schlafbereich (warme Holztöne), darin Couch, Couchtisch, Stuhl, beleuchteter Schminkspiegel, Kommode, 2 Nachtschränkchen mit abschließbaren Schubfächern, 2 beleuchteten, geräumigen Kleiderschränken, 2 Stecker mit 220-Volt/60-Hz (zusätzlich zum Rasiererstecker im Bad), Minibar mit Softdrinks (gratis), individuell regelbarer Klimaanlage, Satellitentelefon, CIN-Kommunikationssystem (mit Infotainment: TV-, Radio-, Video - großem Filmangebot - und Gratis-E-mail-Funktion (Flachbildschirm; Anhänge nicht möglich), 2 Regenschirme, Reisewecker, 2 Haken für Regenkleidung; Kabinen 401 bis 424 mit je zwei Bullaugen, sonst Panoramafenster (Rolladen, Vorhänge); Marmorbad mit Wanne/Dusche, Spiegel-Schränken (2), WC, Föhn, Bademantel, Slipper, Escada-Body-Lotion, -Shampoo, -Shower-Gel; Reinigung zwei Mal täglich. Nur in den Suiten gibt es auch einen speziellen 24-stündigen Butler-Service für (fast) alle Wünsche und Sonderwünsche – vom Schuhputz bis zum Kofferpacken. Alle übrigen Gäste können den 24-Stunden-Kabinenservice für das kontinentale Frühstück und kleinere Gerichte nutzen.
Die Ausstattung auch der öffentlichen Räume ist luxuriös und hochwertig. Auf Kunst (Bilder) wird großer Wert gelegt.
Günstig der Raum pro Passagier (Tonnage geteilt durch die Zahl der Passagiere): 45,5.
Expeditions- und Landgangsaktivitäten
Am 17. Juli 2005 wurde man im Programm über den Ablauf des Tages informiert: 07.00 Uhr Ankunft vor Alluitsoq, Grönland. Es werden zunächst die Boote vorbereitet und die Landstation eingerichtet. 07.15 Uhr: Beginn der Ausbootung mit den Zodiacs zur alten Missionsstation Lichtenau. 08.45 Uhr letztes Boot von Land. 0.900 Uhr: Die „Hanseatic“ nimmt Kurs auf Alluitsoq Paa (Entfernung ca. 2 Seemeilen). 10.00 Uhr: voraussichtliche Ankunft vor Alluitsoq Paa, ca. 10.15 Uhr: Beginn der Ausbootung mit den Zodiacs; 11.30 Uhr: kleine Sonntags-Andacht in der Kirche von Alluitsoq Paa mit Pastorin Annie Lander Laszig; 12.00 Uhr: letztes Boot von Land; die „Hanseatic“ nimmt Kurs auf Unartoq (Entfernung 17 Seemeilen). 12.30-13.30: Barbecue an Deck (wetterbedingt); 14.00 Uhr: voraussichtliche Ankunft vor Unatoq; es werden zunächst wieder die Boote vorbereitet und die Landstation eingerichtet; ca. 14.30 Uhr: Beginn der Ausbootung mit den Zodiacs; 18.30 Uhr: bitte alle Gäste an Bord; die „Hanseatic“ nimmt Kurs auf Isafjördur, Island (Entfernung 781 Seemeilen).
Das alles ist natürlich freiwillig. Wer möchte, kann sich natürlich auch alles aus „sicherer Distanz“ von der Reling aus ansehen. Ohne sich Parka und Gummistiefel (für eine eventuelle nasse Landung) anziehen zu müssen. Beides bekommt man an Bord gratis gestellt, so dass unnötige Schlepperei entfällt. Gummistiefel und Rettungsweste für Zodiac-Fahrten werden in einem gesonderten Fach (nach Kabinen-Nummern) in einem Raum am Backbord- und Steuerbord-Ausgang aufbewahrt. In wärmeren Gefilden stehen mehrere Schnorchelausrüstungen kostenlos zur Verfügung.
In einigen Häfen ohne Gratis-Zodiac-Anlandungen werden kostenpflichtige Landausflüge (Preise jeweils pro Person) mit Bussen/Booten angeboten, zum Beispiel: ein halbstündiger Hubschrauber-Panoramaflug über die arktisch-grönländische Landschaft (260 Euro); eine dreistündige Bootsfahrt von Isafjördur/Nordisland zur Insel Vigur (66 Euro); eine achtstündige Busfahrt von Akureyri/Nordisland zum Godafoss-Wasserfall und Myvatnsee, Mittagessen inklusive (89 Euro); Halbtagsausflug (4 Stunden) von Akureyri zum Godafoss-Wasserfall und zum Laufas-Museum (49 Euro); Panoramafahrt (3,15 Stunden) von Runavik über die Insel Eysturoy/Färöer (37 Euro); von Kirkwall/Orkney Inseln zum Ring of Brogar, Skara Brae und Skaill House (4 Stunden, 46 Euro). Die Preise liegen im normalen Bereich, bis auf den Flug, dessen „Einkaufspreis“ schon hoch ist.
Wer sich fit genug fühlt, kann gratis die bordeigenen Fahrräder (8 Gänge; Sturzhelm) nutzen und individuelle Ausflüge in die Umgebung der Häfen unternehmen. Meistens baut die örtliche Touristen-Information einen Info-Stand vor dem Schiff auf, so dass man sich beraten und mit Material (z.B. Karten) versorgen lassen kann. Man erlebt auf diese Weise Land und Leute intensiver. Auch mehrere Rad-Berg-Touren waren so möglich. In dem von Hapag-Lloyd gratis gestellten Rucksack kann man Verpflegung (vom Frühstücksbüffet) und Wasser sowie Info-Material, Fotoapparat, Sonnenbrille und Regenschutz mitnehmen. Nicht zu vergessen den Bordausweis zum Aus- und Einchecken sowie das Handy mit einem Zettel samt Rufnummer der „Hanseatic“ – falls doch mal etwas dabei schiefgehen sollte (während unserer Reise nicht geschehen). Ein positives Signal, um den gut angenommenen Fahrrad-Versuch (erstmals während unserer Reise) fortzusetzen.
Auf der Rückseite des jeweiligen Tagesprogramms werden – zusätzlich zu den Informationen über die Arktis im Allgemeinen und die Region im Besonderen – genaue Hafeninformationen gegeben.
Darüber hinaus bereiten die vier Bord-Lektoren, fachkundige Experten, in Vorträgen die Landgänge intensiv vor; in den sogenannten Recaps mit aufschlussreichen Hintergrundinformationen werden sie in der Darwin Hall mit tagesaktuellem Bildmaterial nachbereitet.
Insgesamt sind Reiserouten und Ausflüge exakt geplant und optimal durchdacht. Aber darauf haben sich Kapitän (er hat bei Anlandungs-Entscheidungen im übrigen immer das letzte Wort), Reiseleitung und die gesamte Crew des Expeditionsschiffes spezialisiert.
Essen und Trinken
Danach freut man sich jedes Mal ganz besonders aufs Essen, denn frische Luft macht hungrig.
Der tägliche Mahlzeiten-Fahrplan sieht normalerweise so aus: 06.00 – 08.00 Uhr: Kaffee und Gebäck für Frühaufsteher; 08.00-09.30 Uhr: Büffet und Frühstück werden serviert (Marco Polo-Lounge), 08.00-10.00 Uhr: Frühstücksbüffet (Columbus-Lounge); 11.00-11.30: heiße Bouillon (Columbus-, Observation-Lounge); 12.00-13.00 Uhr: Das Mittagessen wird serviert (Marco Polo-Lounge), 12.00-13.30: Mittagsbüffet (Columbus-Lounge); 16.30-17.30: Kaffe- und Teestunde (Columbus-Lounge); 19.30-21.00: Das Abendessen wird serviert (Marco Polo-Restaurant); 23.00: Kleiner Nachtimbiss (Observation-Lounge).
Tischplatzwünsche können an Bord entgegengenommen werden. Frühstück und Mittagessen werden in einer offenen Sitzung serviert. Der fest reservierte Tischplatz gilt nur am Abend. Besondere Wünsche nimmt der Maitre d´Hotel entgegen. Sonderwünsche wegen einer Diät- oder Schonkost sollten schon bei der Buchung angemeldet werden.
Abends wird die Columbus-Lounge in einen landestypischen Speisesaal verwandelt. Eine Reservierung am Vormittag ist obligatorisch. Das Ganze kann man ohne Aufpreis haben.
Getränke – bis auf Tee und Kaffee – müssen zu allen Mahlzeiten bezahlt werden.
Das Marco Polo-Restaurant besticht durch Eleganz und große Panaoramafenster auf drei Seiten. Entsprechend heißt der Kleidungsvorschlag für den Abend denn auch immer „sportlich elegant“. Da passen durchaus auch Jeans in Kombination mit einem Hemd. Wer ein Sakko hat, kann es dazu tragen, muss es aber nicht (auch keine Krawatte). Tagsüber ist das natürlich nicht nötig, da herrscht die Devise „sportlich-leger“. Besonders in der Columbus-Lounge. Die erfreut den Gast durch eine leichte Korb- und Sofa-Möblierung sowie ihre helle, freundliche Farbgebung mit Verglasung an drei Seiten. Wenn man sich dafür entscheidet, kann bei entsprechender Witterung auch draußen an der frischen Luft essen. Innen darf nämlich auch „gedampft“ (keine Pfeife und Zigarren) werden, allerdings nur im Raucherbereich (auch in allen Kabinen kann geraucht werden). Wobei der Qualm natürlich auch in den Nichtraucherbereich weht. Für die dort Sitzenden weniger angenehm. Ein generelles Rauchverbot in öffentlichen Räumen wäre besser, wie viele Gäste meinen.
Die Gedecke bestehen aus Rosenthal-Porzellan mit WMF-Tafelsilber. Die Küche bietet erstklassige Speisen mit Zutaten bester Qualität, die – je nach Möglichkeit – frisch eingekauft werden.
Die Speisekarte ist sehr einfallsreich. Die Art, wie das Essen angerichtet wird, verwöhnt Auge und Gaumen gleichermaßen.Gedecke und Bestecke werden nach jedem Gang ab- bzw. aufgetragen. Die Bedienung ist erstklassig (stets äußerst aufmerksam und freundlich) mit einem legeren Touch, was von allen Gästen (Kategorie: Man hat Geld, zeigt es aber nicht) als sehr angenehm empfunden wird.
In der Columbus-Lounge bot die Karte am 25.7.2005 (Kongshavn, Färöer Inseln) folgende Speisen als Mittagsmenü am Büffet: Vorspeisen: gekochtes Kalbszünglein auf Wirsingsalat und Salsa verde, Neuseeland-Grünschalmuscheln mit Kräutervinaigrette auf marinierten Gemüsestreifen, Auswahl von frischen Salaten und verschiedenen Dressings mit Beigaben vom Büffet; Suppen: Rinderkraftbrühe mit Schinkenschöberln, Schwarze Bohnencremesuppe mit Chilli; Hauptspeise: gebackene Tintenfischringe im Rieslingteig mit Sauce Aioli, Dazu Kartoffelsalat; vom Grill: gegrilltes Minutensteak mit grüner Madagaskar-Pfeffersauce, serviert zu Blumenkohl und Paprikareis; Pasta: „pipe rigata alla Veneziana“ mit fruchtiger Tomatensauce, kleinen Geflügelfleischbällchen und Bel Paese-Käse; aus der Irischen Küche: „Shepards Pie“ (irischer Lammauflauf) mit frischen Kräutern und Kartoffelpüree überbacken; Nachspeisen: Spritzkuchen gefüllt mit Whiskey-Mokkamousse, Herrencreme mit Zitronensahne, Käseauswahl vom Büffet. Weinempfehlung: 2004 Riesling, trocken, A. Christmann (0,25 l, 4 Euro), 2002 Beaujolais Villages, Beaujolais Abzug, Georges Duboeuf Romanéche-Thorins (0,25 l, 6 Euro). Schon beim Lesen läuft einem förmlich das Wasser im Mund zusammen.
Service und mehr
Falls noch nicht genannt, sollen hier noch ein paar wertvolle Hinweise von A bis Z gegeben werden, die das Bild abrunden helfen.
Arzt
Die „Hanseatic“ verfügt über ein modern eingerichtetes Schiffshospital unter der Leitung eines erfahrenen Schiffsarztes. Passagiere, die in ärztlicher Behandlung sind, wenden sich bitte unmittelbar nach der Einschiffung an den Schiffsarzt. Benötigte Medikamente sollten Sie bitte unbedingt in ausreichender Menge mitnehmen. Kostenfrei sind die Prophylaxe gegen und die Behandlung von Seekrankheit sowie die Behandlung infolge eines von Hapag-Lloyd Kreuzfahrten resp. ihren Mitarbeitern verursachten Unfalls, der an Bord bzw. während eines von Hapag-Lloyd Kreuzfahrten veranstalteten Landausfluges geschieht.
Für ärztliche Leistungen wird ein Honorar gemäß der geltenden Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) berechnet. Für die Berechnung von Medikamenten findet die so genannte „Rote Liste“ Anwendung. Dem Bordarzt steht eine Krankenschwester zur Seite.
Bibliothek
Die Bibliothek befindet sich in der Observation Lounge. Dort gibt es eine Auswahl aktueller Bücher der Belletristik und Reiseliteratur sowie einen Radarbildschirm. Insgesamt sind rund 500 Titel vorhanden, davon gut 80 Prozent in deutscher, der Rest in englischer Sprache, entsprechend dem jeweiligen Stellenwert an Bord.
Boutique
In der Boutique auf dem Marco Polo Deck wird eine Auswahl an Damen- und Herrenbekleidung, Geschenken, Fotoartikeln, Parfüms, Schmuck, Uhren und Dingen (z.B. Hygiene-Artikeln) des täglichen Bedarfs bereitgehalten. Zollfrei. Ein T-shirt mit Schiffsaufdruck gibt es schon ab 14 Euro, ein Sweat-shirt für 35.
Brückenbesuche
Die Brücke ist aufgrund ihrer herausragenden Bedeutung als Steuerungszentrale für alle nautischen und technischen Abläufe ein sehr sensibler Raum. Aus diesem Grunde ist sie entsprechend internationalen Vorschriften nicht öffentlich zugänglich. Die Nautiker geben aber gern die Möglichkeit, die Brücke zu besuchen, soweit nautische Interessen oder lokale Bestimmungen der jeweiligen Küstenländer dem nicht entgegenstehen. In Absprache mit dem wachhabenden Offizier steht die Brücke allen Gästen an Bord für einen Besuch offen. Der Wachoffizier gibt gern Antwort auf Fragen zum Reiseverlauf, zum Kurs, zur Position des Schiffes etc.
Decksstühle/Badetücher
An Bord stehen Deckstühle (in doppelter Zahl wie Passagiere an Bord sind) sowie Auflagen, Badetücher und Decken zur Verfügung.
Fitness
Fitnessraum mit 6 Geräten zum Steppen, Rudern und Laufen (Gratis-Erfrischungsgetränke), Sauna, Solarium und Whirlpool befinden sich auf dem Observation-Deck, ebenso ein beheizbares Außenschwimmbad (Seewasser, täglich erneuert) mit Poolbar.
Fotograf
Ein professioneller Fotograf befindet sich an Bord. Preise: 1 Foto 10 x 15: 4,60 Euro, 15 x 21: 7,00 Euro; Entwicklung eines Films mit 36 Aufnahmen 10 x 15: 17 Euro; das Brennen einer digitalen Speicherkarte (128 MB) kostet 7 Euro, eine Auswahl des Bordfotografen auf CD 30 Euro.
Friseursalon
Der Friseursalon (Salom Jumel, München, Wien) befindet sich auf dem Observation Deck..
Preise Damen: Waschen, Legen, Fönen (24 Euro Kurz-, 27 Euro Langhaar), Haarschnitt 10 Euro, Dauerwelle ab 46 Euro, Tönung ab 21 Euro, Zusatzdienstleistungen (z.B. Pflegespülung, Intensivhaarkur inkl. Kopfmassage) zwischen 3 und 8 Euro, Kosmetik zwischen 3 (Augenbrauen zupfen) und 23 Euro (Maniküre);
Preise Herren: Waschen und Fönen 10 Euro, Waschen-Schneiden-Fönen 18 Euro, Maschinen-Haarschnitt 13 Euro, Konturen säubern 10 Euro.
Die Preisangaben entsprechen denjenigen in den Landsalons.
Getränke
Alkoholfreie Erfrischungsgetränke gibt es in den Minibars der Kabinen und Suiten kostenfrei. In den Bridge Deck-Kabinen findet man zusätzlich Cognac, Grappa, Williamsbrand, Whisky und Bier kostenfrei in der Minibar, in den Suiten darüber hinaus Gin und Wodka.. In den Kabinen der Kategorie 5 auf dem Explorer Deck wird zusätzlich kostenfreies Bier in der Minibar angeboten.
Darüber hinaus kosten Aperitifs, Sherries & Ports zwischen 2,60 und 4,10 Euro; Champagner & Sektcocktails zwischen 4,10 und 7,70 Euro; Cocktails und Longdrinks alle 4,10 Euro; Cognac zwischen 3,60 und 14,30 Euro; Weinbrand zwischen 2,80 und 3,10 Euro; Whiskeys: zwischen 2,60 und 11,30 Euro; Obstbrände: zwischen 3,80 und 13,80 Euro; Grappa: zwischen 2,80 und 6,10 Euro; Spirituosen zwischen 1,80 und 2,80 Euro; Liköre: zwischen 2,60 und 2,80 Euro; Sekt & Champagner: zwischen 13 und 114 Euro pro Flasche, 1 Glas zwischen 3 und 6,50 Euro; offene Weiss- und Rotweine (0,25 l): zwischen 4 und 6 Euro; Biere (0,33 l): zwischen 1,50 und 2,60 Euro; alkoholfreie Getränke: zwischen 1,80 und 3,60 Euro; Tabak: zwischen 1,70 (Gauloises) und 6,10 Euro (Davidoff Nr. 3).
Infotainment/E-Mail
Jede Kabine verfügt über einen Flachbildschirm, mit dem man auf modernes Infotainment-Programm (CIN) zugreifen kann. Ein privater E-Mail-Zugang sowie eine umfangreiche Videothek stehen direkt von der Kabine aus zur Verfügung. Eine persönliche E-Mail-Adresse erhält man mit der Reisebestätigung. Der Eingang und die Versendung von E-Mails ohne Anhang ist kostenlos. Via Satellit empfängt man zusätzlich ein Fernsehprogramm aus jener Region, in der sich die „Hanseatic“ gerade befindet. Dieser Service kann nicht auf allen Kontinenten gewährleistet werden.
Nachrichten
Abhängig vom Satellitenempfang erhält man jeden Morgen eine Zeitung auf die Kabine mit den wichtigsten Nchrichten aus aller Welt.
Post
In allen Häfen, in denen dies möglich ist, werden Postkarten und Briefe von der Reception aufgegeben. Das Kabinenkonto wird mit den jeweiligen Gebühren belastet.
Safe/ Wertsachen
Wertsachen, Schmuck und größere Geldbeträge sollten im Safe an der Reception deponiert werden. In der Kabine befindet sich zusätzlich eine abschließbare Schublade, in den Kabinen und Suiten auf dem Bridge Deck jeweils ein Safe.
Tagesprogramm
Alle wichtigen Informationen zum Ablauf des kommenden Tages sind hier zusammengestellt. Man findet es jeden Abend auf der Kabine.
Telekommunikation
Ihr Schiff ist mit einem hochmodernen Satelliten-Kommunikationssystem ausgerüstet. Soweit örtlich der Satellit verfügbar ist, ermöglicht dies eine direkte Telefonverbindung weltweit über die Reception an Bord. Zu beachten ist, dass bereits das Anwählen einer Nummer kostenpflichtig ist (” 10,50 €/Min.). Die universelle Vorwahl lautet 00870. Im Anschluss an die Ozeanvorwahl wählen Sie bitte die Rufnummer der HANSEATIC:
Telefon 330957711 oder 763827382
Telefax 330957715 oder 600352139
Tender- und Zodiacservice
In allen Häfen, in denen die „Hanseatic“ vor Anker liegt, erfolgt das Ausbooten mit den schiffseigenen Barkassen oder motorbetriebenen Schlauchbooten. In allen übrigen Häfen liegt die „Hanseatic“ an der Pier.
Trinkgelder
An Bord sind Trinkgelder nicht obligatorisch. Die Anerkennung einer besonders guten Leistung ist jedem Gast freigestellt (Tip).
Wäscherei/Reinigung
Das Schiff verfügt über einen Wäscherei- und Bügelservice, der dem Bordkonto belastet wird.
Preisbeispiele: Waschen einer Hose 3,10 Euro, eines Hemds 2,60 Euro, eines T-shirts 1,80 Euro, Unterwäsche 0,90 Euro, Socken 0,80 Euro; chemische Reinigung: Hose 3,90 Euro, Kleid 5,60 Euro, Anzug/Kostüm 8,40 euro, Jacke 4,50 Euro, Abendkleid 5,60 Euro; Bügeln: Hose 2,60 Euro, Kleid 3,40 Euro, Anzug 5,60 Euro, Jacke 3,10 Euro.
Zahlungsmittel
Die Bordwährung ist der Euro. Um an Bord eine bargeldlose Abwicklung zu gewährleisten, wird ein Konto eingerichtet, das Sie am Ende der Reise an der Reception begleichen. Reiseschecks und die Maestro-Karte (deutsche ec-Karte) werden für den schnellen und bequemen Check-out im Rahmen der jeweiligen Bestimmungen für alle an Bord getätigten Ausgaben akzeptiert. Akzeptiert werden an Bord: Mastercard, American Express, Diners und Visacard.
Weitere Aussichten
Im gerade erschienenen Programm 2006/07 positioniert Hapag-Lloyd Kreuzfahrten (Umsatz im Geschäftsjahr 2004: 129 Mio. Euro, führender Anbieter von Kreuzfahrten im Premium- und Luxusbereich) das 5-Sterne-Expeditionsschiff „Hanseatic“ neu und bietet zukünftig zwei verschiedene Formen von Expeditionsreisen an: Zum einen Expeditionen in entlegene und selten befahrene Regionen wie die Antarktis, Arktis, den Gambia River oder Amazonas. Zum anderen Reisen unter dem Motto „Expedition Wissen“, bei denen das Erleben und Verstehen spannender Themen im Vordergrund steht.
Insgesamt 31 Expeditionsreisen laden zwischen Dezember 2005 und März 2007 zu unvergesslichen Abenteuern ein. Faszinierende Destinationen wie die Arktis und Antarktis sind die Spezialität der „Hanseatic“.. Dank ihrer höchsten Eisklasse fährt das Expeditionsschiff sicher sogar durch dickes Packeis und gelangt nah an entlegene Küsten heran. Spannende Begegnungen im Eis versprechen zum Beispiel die Expeditionen rund um Spitzbergen bis ins Weiße Meer, die „Hanseatic“-Premiere in Ostgrönland und natürlich die Reisen in die südpolaren Regionen im antarktischen Sommer.
Auch in Warmwasserdestinationen bietet das Expeditionsschiff Exotik und Abenteuer pur im kleinen Kreis. Zum Beispiel auf der Reise in die Baja California, von Puerto Quetzal nach Puerto Vallarta, oder wenn sich das Expeditionsschiff durch die seichten Biegungen des Gambia Rivers schiebt. Ihr geringer Tiefgang erlaubt es, selbst auf Kanälen und Flüssen bis tief ins Landesinnere vorzudringen. Expeditionen auf dem Amazonas, Orinoco oder dem Gambia River stehen auf dem Routenplan 2006/2007.
Unter dem Moto „Expedition Wissen“ werden Erlebnisreisen mit Studiencharakter geboten. Die Kreuzfahrten führen in klassische Fahrtgebiete wie das Mittelmeer, Westeuropa, die Ostsee oder Karibik. Auf jeder dieser Expeditionsreisen gibt es einen Mix aus kleinen, wenig besuchten und bekannten Häfen. Zu den einzelnen Destinationen sind Experten an Bord, die den Passagieren mit einem speziellen Programm die Ziele fundiert nahe bringen und spannende Hintergrundinformationen liefern. Die gewählten Themen orientieren sich an dem Reiseziel und bieten so besondere Einblicke in die besuchten Länder, deren Kultur, Geschichte sowie Flora und Fauna, zum Beispiel auf den Reisen „Britische Gartenkunst“ oder „Die Kunst des Baltikums“.
Insgesamt 45 Häfen werden 2006 von der „Hanseatic“ erstmalig angelaufen, darunter die pazifischen Inseln Isla del Coco/Costa Rica und Isla de la Plata/Ecuador. Aber auch vor der Haustür dringen die Passagiere in selten besuchte Regionen vor: So führt erstmalig eine Ostseereise (vom 1. – 16.7.2006) bis weit hinein in den Bottnischen Meerbusen. Zwei besondere Expeditionspremieren werden 2006 angeboten: So umrundet das 5-Sterne-Expeditionsschiff erstmals Neufundland (Mai/Juni 2006) und geht im August 2006 an der Ostküste Grönlands auf Expedtionskurs.
Auf ein Wort zum Schluss
Die umweltfreundliche „Hanseatic“ wurde speziell für luxuriöse Kreuzfahrten im Expeditionsstil entworfen und hat sich seit iher Indienststellung weltweit bestens bewährt.
Sie bietet Kreuzfahrten und Naturreisen, die den Horizont erweitern, zu einigen der faszinierendsten Ziele der Welt. Bei meistens nur 150 Teilnehmern reist es sich komfortabel und mit viel Platz. Wer Ruhe fernab der Zivilisation sucht und die Natur in ihrer ganzen Ursprünglichkeit erleben möchte, kombiniert mit einer Fünf-Sterne-Atmosphäre, der ist auf der „Hanseatic“ gut aufgehoben. Eindrücklich untermauert durch eine hohe Repeaterrate.
Der durchschnittliche Tagessatz beträgt 410 Euro.
Das Preis-Leistungs-Verhältnis auf der „Hanseatic“ ist stimmig, gerechtfertigt durch das hohe Niveau in allen Bereichen.
Dr. Peer Schmidt-Walther
Einige Daten wurden von Vincent Bury, einem 15-jährigen Gymnasiasten und Kreuzfahrt-Fan aus Berlin, an Bord recherchiert. Dem freundlichen jungen Mann sei dafür an dieser Stelle herzlich gedankt!
Dieses Schiffsporträt entstand an Bord der „Hanseatic“ zwischen dem 12. Und 26. Juli 2005.