Testfahrt nach Sizilien – Feierliche Präsentation im November 2004
Zwei Premierenkreuzfahrten im östlichen Mittelmeer
Das kommende Flaggschiff von Europas führender Kreuzfahrtreederei Costa Crociere, die 105.000 Tonnen große „Costa Magica“, sticht heute, am 19. Juli 2004, zum ersten Mal in See. Sie verlässt die Werft in Genua und fährt zum Fincantieri-Trockendock nach Palermo, wo auf dem Luxusliner die Abschlussarbeiten vorgenommen werden. Auf ihrem Weg nach Sizilien wird die „Costa Magica“ einigen wichtigen technischen und nautischen Tests unterzogen.
Anfang November 2004 kehrt die „Costa Magica“ nach Genua zurück, wo sie feierlich der Öffentlichkeit vorgestellt wird. So findet am Abend des 3. November 2004 an Bord ein Wohltätigkeitskonzert des legendären Glenn Miller Orchestra zu Gunsten der privaten italienischen Umweltstiftung FAI statt. Costa Crociere ist seit Jahren Förderer der FAI. Am gleichen Abend lädt die Reederei die Teilnehmer der 5. „Seatrade Med“, der Konferenz von Kreuzfahrtanbietern und Fährreedereien im Mittelmeer, zu einem festlichen Gala-Dinner auf der „Costa Magica“ ein.
Außenkabinen mit Balkons und Whirlpools
Die „Costa Magica“ ist eines von zwei Schwesterschiffen, die Costa bei der italienischen Fincantieri-Werft für insgesamt über eine Milliarde Euro geordert hat. Das Schwester- und derzeitige Costa-Flaggschiff, die „Costa Fortuna“, wurde im November des vergangenen Jahres als größtes Passagierschiff in der Geschichte der italienischen Seefahrt in Dienst gestellt. Bis zu 3.470 Passagiere können auf der 272 Meter langen und 35 Meter breiten „Costa Magica“ eine Seereise unternehmen. 857 (= 63 Prozent) der insgesamt 1.358 Ka-binen liegen außen. 522 davon verfügen über einen eigenen Balkon. Besonderen Komfort bieten die 58 eleganten und geräumigen Suiten, die alle über eigene Whirlpools verfügen.
Italiens schönste Seiten an Bord der „Costa Magica“
Für das Innendesign der „Costa Magica“ zeichnet wieder der bekannte amerikanische Schiffsarchitekt Joe Farcus verantwortlich, der bereits den jüngsten drei Costa-Schiffen, der „Costa Atlantica“, der „Costa Mediterranea“ und der „Costa Fortuna“, ihr individuelles Erscheinungsbild gab. Zusammen mit einem Stab italienischer Architekten erweckt Farcus die Pracht der schönsten Orte und Regionen Italiens auf den 13 Gästedecks der „Costa Magica“ zum Leben. Farben, Design und Gestaltung erinnern etwa an Capri, Portofino, Salent, Sizilien oder an die antike Hafenstadt Ostia Antica.
Zur den augenscheinlichsten Merkmalen der „Costa Magica“ werden die großzügigen Außendecks gehören. Das Pooldeck wird die Form eines Amphitheaters haben und zum Baden und Sonnen einladen. Der Achtern-Pool lässt sich bei Bedarf mit einem ausfahr-baren Glasdach überdecken, so dass die Gäste dort bei jedem Wetter schwimmen können. Insgesamt wird es vier Pools, von denen einer ausschließlich Kindern vorbehalten ist, sowie sechs Whirlpools auf dem Schiff geben. Für das leibliche Wohl sorgen die beiden jeweils zweistöckigen Hauptrestaurants, ein Spezialitäten- und ein Buffetrestaurant sowie die Pizzeria. Zu den weiteren Annehmlichkeiten zählen das dreistöckige Theater, die Disco-thek, mehrere Salons, elf Bars, das Internet Café, ein Spielkasino und der 1.500 Quadrat-meter große Wellness-Bereich mit modernem Fitness-Center und türkischem Dampfbad.
Im Winter 2004/2005 zu den Höhepunkten des östlichen Mittelmeers
Zwei Premieren-Kreuzfahrten wird die „Costa Magica“ nach ihrer Vorstellung in Genua unternehmen. Ihr Debüt gibt sie am 10. November 2004 mit der achttägigen Reise von Savona nach Neapel, Messina, Montenegro, Venedig, Dubrovnik und Korfu. Zu ihrer eigentlichen Jungfernfahrt bricht sie am 18. November 2004 ebenfalls in Savona auf. Stationen der elftägigen Kreuzfahrt sind Neapel, Alexandria, Limassol, Rhodos, Marmaris, Piräus und Katakolon. Im Anschluss daran nimmt die „Costa Magica“ am 29. November 2004 ihren Winterfahrplan auf und bricht bis 26. April 2005 jeweils in Savona zu elftägigen Seereisen ins östliche Mittelmeer auf, wo sie die gleiche Route wie bei ihrer Jungfernreise einschlägt. Einzige Ausnahmen sind die Weihnachtskreuzfahrt sowie eine Abfahrt Anfang März, wenn achttägige Touren nach Griechenland, Malta und Tunesien auf dem Programm stehen.
Costa Crociere S.p.A., ein italienisches Unternehmen der Carnival Corporation & plc, ist die führende Kreuzfahrtreederei in Italien, Europa und Südamerika und erreichte im Jahr 2003 einen Umsatz von 786 Millionen Euro. Costa verfügt über die modernste Flotte des Kontinents mit derzeit zehn Schiffen – darunter „Costa Fortuna“, das größte Schiff in der Geschichte der italienischen Passagierschifffahrt –, die zusammen eine Gesamtgröße von über 600.000 Ton-nen mit einer Kapazität für rund 15.700 Passagiere (Doppelbelegung der Kabinen) aufweisen. Bis 2006 wird die Passagierkapazität durch zusätzliche Neubauten auf 21.500 gesteigert. Ende 2004 wird mit der „Costa Magica“ ein Schwesterschiff der „Costa Fortuna“ in Dienst gestellt. Ein weiterer Neubau für bis zu 3.000 Passagiere folgt im Sommer 2006. Alle Costa-Schiffe fahren unter italienischer Flagge. Fahrtgebiete sind das Mittelmeer, Nordeuropa, die Karibik und Südamerika. Costa Crociere ist Mitglied der „World’s Leading Cruise Lines“, zu der auch Carnival Cruise Lines, Holland America Line, Cunard Line, Seabourn Cruise Line, Windstar Cruises und Princess Cruises gehören. Mit ihren individuellen Kreuzfahrtschiffen bürgen diese Reedereien gemeinsam für hohe Qualität und exzellenten Service.